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„DUISBUNT - Stadt der Vielfalt?!“
Unter diesem Motto steht der diesjährige Christopher Street Day Duisburg.
Ort: Rathaus Duisburg & Averdunkplatz
Datum: 25.07.2026 von 12 bis 21 Uhr
Vor dem Duisburger Rathaus wird die Regenbogenfahne gehisst. Anschließend läuft ein Demonstrationszug um und durch die Duisburger Innenstadt zum Averdunkplatz.
Zusätzlich findet ab 26. Juni der CSD-Kulturmonat mit zahlreichen Veranstaltungen statt.
Weitere Infos auf der CSD-DU Homepage: www.csd-du.de
und auf Facebook: www.facebook.com/CsdDuisburg
25.07.2026 | 12:00 Uhr | Start am Rathaus
CSD-Demonstration: nach dem Hissen der Regenbogenflagge
Die Demo-Strecke ist dieses Jahr ca. 2,5 km lang und beginnt im Anschluss an das Hissen der Regenbogenflagge vor dem Duisburger Rathaus. Während der Demonstration ist am Lehmbruck-Museum eine Zwischenkundgebung geplant. In diesem Jahr spricht Lilith Razza vom Queeren Netzwerk NRW.
Lasst uns friedlich aber laut auf Missstände aufmerksam machen und auch ein Zeichen an die Stadt Duisburg senden, dass wir nicht übersehen werden dürfen in Zukunft.
DUPride e.V. ehrt in diesem Jahr Madita Haustein aus Duisburg mit dem Akzeptanzpreis „Brücke der Solidarität“.
Madita ist Regenbogenmama und Mutter einer bunten Familie, die offen, sichtbar und stolz das Familienleben jenseits heteronormativer Vorstellungen gestaltet.
Ihre Geschichte zeigt: Vielfalt in Familienformen ist kein Randthema, sondern Lebensrealität vieler Menschen in unserer Stadt.
Aus Maditas persönlicher Lebensgeschichte erwachsen Brücken – zwischen queeren Familien, Nachbarschaften, Schulen, Gemeinschaftszentren und politischen Debatten. Als Mutter zweier Kinder, deren Lebenswege durch Leihmutterschaft, Adoption und rechtliche Schritte geprägt sind, setzt sie sich dafür ein, dass Familie nicht nur durch genetische Verbindungen definiert wird, sondern durch Verantwortung, Fürsorge und gegenseitige Zugehörigkeit.
Ihr Engagement geht über das Privileg persönlicher Erfahrungen hinaus: Sie spricht offen über Leihmutterschaft, Kinderwunsch, Trans*-Kinder und die Alltagsherausforderungen queer lebender Familien.
In ihrem Podcast „Gay Mom Talking“ verknüpft sie persönliche Erlebnisse mit gesellschaftlicher Bildung: Sie deckt Themen wie queere Kinderbücher, medizinische und gesellschaftliche Barrieren, Sichtbarkeit im Alltag und die Vielfalt von Lebensentwürfen auf. Durch Gespräche mit Gästen aus unterschiedlichen Lebenswelten trägt sie dazu bei, Vorurteile abzubauen, Diskriminierung sichtbar zu machen und konkrete Orientierung für Hörerinnen und Hörer zu bieten.
Maditas Aktivität beschränkt sich nicht auf Aufklärung und öffentliche Debatten. Sie baut Netzwerke auf, stärkt den lokalen Zusammenhalt und setzt sich dafür ein, Bildung, Kultur- und Beratungsangebote barrierearm zu gestalten.
In Duisburg zeigt sie, wie solidarische Praxis konkret aussieht: durch niedrigschwellige Angebote, durch Dialogformate in Stadtteilen und durch sichtbare Präsenz von LSBTIQ+-Familien in der Öffentlichkeit. Das Regenbogenpicknick oder andere Austauschformate von Regenbogenfamilien wären in der Stadt Duisburg durch Ihren Einsatz nicht ins Leben gerufen worden.
Der Titel „Brücke der Solidarität“ würdigt Maditas Fähigkeit, Brücken zu schlagen – zwischen Generationen, Familienformen, Geschlechtern und gesellschaftlichen Gruppen – und Duisburg als Ort offener Begegnung und lebendiger kultureller Vielfalt zu gestalten. Sie erinnert uns daran, dass Vielfalt unsere Stärke ist und dass eine solidarische Gesellschaft dort beginnt, wo Menschen gesehen, gehört und respektiert werden.
Der DUPride e.V. bedankt sich herzlich bei Madita Haustein für ihr herausragendes Engagement, ihre klare Sichtbarkeit und dafür, dass sie Vorbild und Motor zugleich ist. Mit ihrer Arbeit wächst Akzeptanz, Respekt und Solidarität in Duisburg – heute und jeden Tag.
Der Verein DUPride e.V. verleiht den Akzeptanzpreis im Rahmen eines Empfangs am 12.07.2026 um 12 Uhr (Einlass 11.30 Uhr) im Kultur- und Stadthistorischen Museum Duisburg.
Musikalischer Beitrag: Salonorchester Ruhrioso
Es spielen achtzehn homosexuelle und heterosexuelle Musikerinnen und Musiker – nicht professionell, aber engagiert, begabt und mit Orchestererfahrung – in klassischer Salonorchesterbesetzung: Streicher, Bläser, Schlagzeug und Klavier, zum Teil mit Sologesang. Schwerpunkt des Repertoires sind Schlager und Chansons aus den zwanziger und dreißiger Jahren des letzten Jahrhunderts. Aber auch Lieder anderer Jahrgänge und gänzlich andere Genres haben eine Chance, vorausgesetzt, sie sind witzig, einfallsreich und unterhaltsam. Im Internet: www.ruhrioso.de
Der Empfang ist nur für geladene Gäste. Bei Interesse an einer Teilnahme, kontaktiert uns gerne via E-Mail an: .