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Dieses Jahr war vieles ANDERS beim CSD Duisburg 2020

Das Corona Virus hat dieses Jahr Spuren hinterlassen beim CSD Duisburg. Nein, nein, kein neuer Hot Spot! Bei allen Veranstaltungen waren Abstandhalten, Mundnasenschutz und Vorsicht angesagt. Leider konnte deshalb die Gala mit Verleihung des Akzeptanzpreises an Georg Roth nicht stattfinden. Auch die obligatorische Demo durch die Duisburger City und das große Straßenfest auf dem König-Heinrich-Platz mußten unter den Umständen ausfallen.

Aber getreu dem Motto 2020 nahm sich der CSD dennoch seinen Platz: mit mehreren Kulturveranstaltungen, mit der Beflaggung entlang der Königstraße, mit einem auffällig gestalteten und gut besuchten Infostand, mit der Hissung der Regenbogenflagge vor dem Duisburger Rathaus, mit Beiträgen im Duisburger Lokalfernsehen und in den Tageszeitungen.

Viele junge LSBTIQ+ Leute waren in die Duisburger City gekommen. Sie nutzten den Platz der „schwebenden“ Rasenflächen zu Picknick und Happening.

Noch einzulösen ist die Forderung nach einem queeren Zentrum. Queeres Leben braucht dauerhaft Platz in Duisburg!

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Dieses Jahr ANDERS! CSD Duisburg 2020 „Queeres Leben braucht Platz - im Grundgesetz und vor Ort“

„Queeres Leben braucht Platz - im Grundgesetz und vor Ort“

Unter diesem Motto steht der diesjährige Christopher Street Day Duisburg.

Am 25.07.2020 können das Straßenfest und die Demo vom Rathaus zum König-Heinrich-Platz unter den Corona-Bedingungen leider nicht stattfinden.

Aber vor dem Duisburger Rathaus wird Oberbürgermeister Sören Link um 12 Uhr wieder die Regenbogenfahne hissen. Anschließend baut der Verein DUGay e.V. einen Infostand auf dem König-Heinrich-Platz vor dem Forum auf. Und mit einer Fotoaktion soll auf die Diskriminierung von LSBTIQ-Menschen in verschiedenen Bereichen aufmerksam gemacht werden.

Zum Abschluss des Tages zeigt das filmforum im Landschaftspark-Open-Air-Kino den Film "Bohemian Rhapsody".

Weitere Infos auf der CSD-DU Homepage: www.csd-du.de

und auf Facebook: www.facebook.com/CsdDuisburg

Queerer Kulturmonat vom 26. Juni bis 25. Juli 2020

Wegen der Corona-Umstände können leider nur einzelne Veranstaltungen  des ursprünglich vielfältigen queeren Kulturmonats stattfinden:

1. Juli 2020 | 19 Uhr
Lesung: Der Junge der das Schreiben lernte
Der Duisburger Hobby-Autor Uwe Daniel liest aus seinen Erzählungen unter dem Regenbogen.
Die Kurzgeschichten und Erzählungen sind eine Sammlung von teils biografischen Geschichten, die oft von einer Situationskomik leben. Mal sind die Geschichten nachdenklich und dann wieder heiter. Dass die Protagonisten schwul oder lesbisch sind, steht in den Geschichten nicht im Vordergrund, dies erfährt der Leser lediglich zwischen den Zeilen. Ziel ist es, dem Leser Freiraum für eigene Gedanken zu geben. Zum Autor: Uwe Daniel, 1961 in Duisburg geboen, ist technischer Angestellter bei der Stadt Duisburg. Der Eintritt ist frei.
Ort: AIDS-Hilfe | Bismarckstr. 67 | 47057 Duisburg (Neudorf)

14. Juli 2020 | 19 Uhr
Kamingespräch: Auf ein queeres Wort...
Die SPDqueer lädt im Rahmen der CSD-Kulturwochen zum Kamingespräch mit dem offen schwulen Ratsherrn Stefán Dellwo. Dabei soll vor allem queer-Politik auf kommunaler Ebene in den Blick gerückt werden: Was wurde in den zurückliegenden Jahren in Duisburg erreicht und was ist mit Blick auf die Zukunft noch wichtig? Welche Schwerpunkte setzt die SPD dabei und wie steht es um die Planungen für ein Queeres Zentrum, für das sich Dellwo mit großen Engagement einsetzt. Auch die Corona-Pandemie bzw. die Folgen für die Community in Duisburg werden thematisiert. Der Eintritt ist frei.
Ort: Kleinkunsttheater DIE SÄULE | Goldstraße 15 | 47051 Duisburg (City)

21. Juli 2020 | 19 Uhr
Podiumsdiskussion: Corona trifft N=N - Wir können Virus
Veranstaltet von POSITHIVHANDELN NRW und CSD Duisburg.
POSITHIV HANDELN steht für Information, Selbstbewusstsein, Integration und Akzeptanz der Krankheit. Denn selbstbewusste und informierte Menschen sind besser in der Lage, sich den Herausforderungen zu stellen, die eine HIV-Infektion mit sich bringt, und Verantwortung zu übernehmen – für sich selbst und andere. nicht nachweisbar = nicht übertragbar! Es ist bewiesen, dass unter einer wirksamen Therapie die Anzahl der Viren soweit reduziert wird, dass HIV selbst beim Sex ohne Kondom nicht übertragen werden kann. Eine HIV-Infektion ist heute zwar nicht heilbar, aber gut behandelbar. Bei rechtzeitiger Diagnose und wirksamer Therapie kommt es nicht zu Aids. Für viele positive Menschen und ihren Partner*innen eröffnet n = n soziale, sexuelle und reproduktive Entscheidungen, die viele nie für möglich gehalten hätten. Um Anmeldung wird gebeten. Der Eintritt ist frei.
Ort: Kleinkunsttheater DIE SÄULE | Goldstraße 15 | 47051 Duisburg (City)

24. Juli 2020 | 18 Uhr
Sichtbar und sicher? – Projektvorstellung Queer Refugees

Wer flieht, hat dafür gute Gründe. Dies gilt besonders für lesbische, schwule, bisexuelle, transgeschlechtliche und intergeschlechtliche Menschen (LSBTI*), die in ihren Herkunftsländern Verfolgung und Gewalt seitens des Staates, der Familie oder der Gesellschaft erfahren mussten. Ziel des neuen LSVD-Projektes „Queer Refugees Deutschland“ ist es, die deutschlandweit bestehenden Strukturen sowie geflüchtete LSBTI*-Aktivist*innen zu vernetzen und bei ihrer Arbeit zu unterstützen.
Lilith Raza berichtet im Rahmen einer Infoveranstaltung von ihrer Arbeit in dem Projekt. Welche Besonderheiten, Herausforderungen und welches Feingefühl erforderlich ist, um mit geflüchteten Personen aus dem LSBTI*-Bereich zu arbeiten. Moderiert wird die Infoveranstaltung von den beiden Landesvorstandsmitgliedern des LSVD NRW - Deborah Timm und Jack Kaltepoth.
Ort: Zoom-Meeting

25. Juli 2020 | 12 Uhr
18. CSD in Duisburg
Diesmal aber nicht als Straßenfest oder mit einer Demo, sondern in Zeiten von Corona anders:
Oberbürgermeister Sören Link wird wie in den Vorjahren um 12 Uhr die Regenbogenflagge am Rathaus hissen. Auf der Königstraße baut der DUGay e.V. einen Info-Stand auf. Und mit einer Fotoaktion soll auf die Diskriminierung von LSBTIQ-Menschen in verschiedenen Bereichen aufmerksam gemacht werden.
Ort: Rathaus & König-Heinrich-Platz | 47051 Duisburg (City)

 

25. Juli 2020 | 21:45 Uhr
Film: Bohemian Rhapsody
Ausgezeichnet mit vier Oscars (u.a. Bester Hauptdarsteller) - Beeindruckend kraftvoller Musikfilm über Freddie Mercury, den Leadsänger der Band Queen, der schon vor seinem frühen Tod im Jahr 1991 zur musikalischen Legende wurde.
BOHEMIAN RHAPSODY feiert auf mitreißende Art die Rockband Queen, ihre Musik und ihren außergewöhnlichen Leadsänger Freddie Mercury. Freddie Mercury widersetzte sich Klischees, trotzte Konventionen und wurde so zu einem der beliebtesten Entertainer der Welt. Der Film erzählt vom kometenhaften Aufstieg der Band durch ihre einzigartigen Songs und ihren revolutionären Sound. Sie haben beispiellosen Erfolg, bis Mercury, dessen Lebensstil außer Kontrolle gerät, sich unerwartet von Queen abwendet, um seine Solokarriere zu starten.
Freddie, der sehr unter der Trennung litt, gelingt es gerade noch rechtzeitig, die Band für das „Live Aid”-Konzert wieder zu vereinigen. Trotz seiner AIDS-Diagnose beflügelt er die Band zu einem der herausragendsten Konzerte in der Geschichte der Rockmusik. Queen zementiert damit das Vermächtnis einer Band, die bis heute Außenseiter, Träumer und Musikliebhaber gleichermaßen inspiriert.
Ort: Landschaftspark Duisburg-Nord, Open-Air-Kino an der Gießhalle

Alle Infos zu diesen und weiteren Veranstaltungen findest Du auch im GayWeb Terminkalender.

Akzeptanzpreis „Die Brücke der Solidarität“

Dieses Jahr sollte zum achten Mal eine Verleihung des Duisburger Akzeptanzpreises stattfinden. Für seine Verdienste um unsere Community sollte Georg Roth mit dem Preis „Die Brücke der Solidarität“ geehrt werden.